Erst 1993 entstand durch den Zusammenschluß kleinerer Verkehrsunternehmen und Übernahme

von DB-Gleisen im sogenannten nassen Dreieck ein neues Unternehmen namens
Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser.
Modernisierungen, Taktverkehr und Flexibilität führten auch hier rasch zu einer
Steigerung des Fahrgast- bzw. Güteraufkommens. Ersteres wird zum Teil mit (der DB-Baureihe 628
entsprechenden) Duewag-Triebwagen bestritten, hier Wagen 152, der am 16.07.2000 in Bremervörde
umsetzt.
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Inzwischen zählen auch Fahrzeuge des Typs LINT41 zum Bestand,
Reinhard Meißner stieß am 31.08.2004 auf
EVB-Triebwagen 103,
der in Bremerhafen mit 'Kurs' auf Cuxhafen war ...
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Den Frachtverkehr übernehmen zunehmend neu erworbene Lokomotiven, hier 420 13, eine der vier

ER20-
Hercules-Lokomotiven. Diese Siemens-Maschinen, von denen in Österreich immerhin 100
Exemplare ihren Dienst tun, sind der
EVB ohne Zugheizanlage geliefert worden.
Andrée Schote paßte den über 19 Meter langen Brummer samt Containerzug
am 27.12.2007 in Bremen ab.
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Als
Reinhard Meißner am 19.09.2025 anläßlich des Tages der Schiene auf

ebendiesen die Hamburger Hafenbahn bereiste, stieß er auf 0650 123-9 der
EVB-Cargo.
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Und es gab dort noch weitere Lokomotiven zu bestaunen: Während 265 300-4 alias V180 noch das

Farbkleid ihrer Vorbesitzerin
HzL trug, ...
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... hatte 265 301-2 bereits das neue Farbkonzept der
EVB angenommen und die vorige

Bezeichnung V181 offenbar abgelegt. Beide Lokomotiven kamen erst Ende Mai 2025 von der
SWEG an die Elbe, die durch die Fusion den Fahrzeugbestand der
HzL übernommen hatte.
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An selbigem Tag und ebenfalls auf den Gleisen in der Hansestadt unterwegs, sichtete
Reinhard Meißner 212 322-2, die ehemalige V100 2322, die seit 2013 im
Bestandsbuch der
EVB steht. Beinahe unnötig zu erwähnen, daß sie zum Zeitpunkt der Aufnahme
für
BoxXpress rangiert ...
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Weitere von der Staatsbahn erworbene Lokomotiven fanden sich bei der
EVB, so die ehemalige

V169 001 (219 001-5), 1965 als Prototyp für Diesellokomotiven mit zusätzlichem Gasturbinen-Antrieb
gebaut. Nach ihrem Italien-Intermezzo fand sie ihren Weg als
EVB-420 01 nach Deutschland
zurück. 2013 erlitt die Maschine einen Unfallschaden, wurde wider Erwarten vor der Verschrottung
gerettet und bei Gmeinder aufgearbeitet. Nun fährt sie inzwischen wieder in altrotem Farbkleid für
Roland Sandkuhls Lok Rapid (LR).
Reinhard Meißner lichtete noch am 29.08.2004 besagte Lok in Bremervörde
ab.
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Unter der Bezeichnung 622 01 dient auch eine zugkräftige Lokomotive sowjetischer Produktion bei

der
EVB, wie
Reinhard Meißner am 29.08.2004 in Bremervörde mit
seinem Foto belegen konnte.
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Auch Lokomotiven der früheren DB-Baureihe 211, die in der
EVB-Werkstätte nach und nach mit

neuen Aggregaten remotorisiert wurden, gehören zum Bestand. Die noch 1998 von der DB gepumpte
216 067 sowie ältere Einzelexemplare des Bestands konnten zurückgegeben bzw. abgestellt werden.
Lok #287 (ex-DB 211 324-9) zeigte sich am 16.07.2000 in Bremervörde.
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Zurück aus dem Alpenland: Die nun als Lokomotive 288 bezeichnete, ehemalige V200 053 bzw.

220 053-3 war etliche Jahre als Am 4/4 18466 in SBB-Landen unterwegs. Dort war sie vor Bauzügen
im Einsatz, wenn die in der Schweiz sonst allenortens präsente elektrische Oberleitung mal aus
betrieblichen Gründen abgeschaltet werden mußte.
Bei der
EVB bespannte sie Ganzzüge in der Region und zeigte sich am 16.07.2000 in
Bremervörde. 2003 wurde sie mit Getriebeschaden abgestellt und wurde inzwischen für die
Brohltal Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH (BEG) wieder in
Betrieb genommen.
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Auch die
EVB kommt ohne ihr Standbein im Busverkehr nicht aus, daher soll ein Bild einer

ihrer Omnibusse nicht fehlen.
Hier noch ein paar ältere Motive: Dieser historische Triebwagen stammt von der ehemaligen
Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn (BOE), einer der Gesellschaften, aus der die
EVB
später hervorging. Er wird bei der
EVB als VT 170 bezeichnet und befand sich am 16.07.2000
am alten
BOE-Bahnsteig.
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Hier noch ein Bild vom
BOE-Triebwagen 164, das
Peter Fawcett

beigesteuert hat. Dazu auch gleich ein Verweis auf seine interessante Internet-Seite über den
Moorexpreß, der zumindest in
touristischen Diensten wieder regelmäßig verkehrt. Für 2027 ist wieder ein Regelbetrieb angepeilt.
Die von MaK gebaute Lok 281 zeigt sich am 20.05.1998 in Bremervörde auf dem Lokgleis. Ihr Motto:
Die Bahn - umweltfreundlich und energiesparend.
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Ebenfalls von MaK stammt Lok 282, die am 20.05.1998 in Bremervörde zumindest noch in Bereitschaft

zu sein schien, wie die angeschlossene Stromleitung zur Vorwärmung des Motors verrät, ...
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... im Gegensatz zu der von Henschel stammenden Lok 274, die am selben Tag und Ort besseren

Zeiten entgegendämmert.
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