Die Arriva Deutschland GmbH wurde 2003 als Ableger der Arriva plc gegründet und faßte hierzulande Fuß, indem sie mehrere deutsche Privatbahnen (darunter die PEG, ODEG, RGB, OHE und Vogtlandbahn) und Busunternehmen aufkaufte und deren Verkehre übernahm bzw. über Ausschreibungen ausweitete. Über die Beteiligungen der eingekauften Unternehmen übt sie zudem Einfluß auf weitere Eisenbahnen wie z.B. Metronom aus. Ab 09/2010 wurde die Arriva Deutschland GmbH als eigenständige, 100%ige Tochtergesellschaft der DB UK Holding Limited weitergeführt. Inzwischen hat sich die DB wieder davon getrennt und im Oktober 2023 auf den Weg gebrachten Verkauf von Arriva an den globalen Infrastrukturinvestor I Squared Capital abgeschlossen, da man endlich die Fokussierung aufs Kerngeschäft in Deutschland beschlossen hat.
Ungeachtet dessen ist 223 065 am 09.08.2010 im Bf Kempten/Allgäu dem ALEX-Zug nach Lindau vorgespannt. Beim Betrachten des Videos mit der aus Kempten abfahrenden 223 071 hört man ... recht wenig, denn die modernen ER20-Lokomotiven sind im Vergleich zu den betagten DB-/DR-Lokomotiven angenehm geräuscharm.
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Hier noch ein weiterer Alex-Zug der Arriva. Die aus verschiedenen modernisierten DB- bzw. DR-Wagen und früheren TEE-Speisewagen ('ALEX-Treff') bestehenden Züge fahren auf den Relationen München-Hof, München-Lindau/Oberstdorf und Nürnberg-Prag und werden mit Taurus bzw. ER20-Lokomotiven bespannt.
Reinhard Meißner war am 30.12.2009 auf dem Münchner Hauptbahnhof zugegen, ehe Arriva-Lok 183 002 mit ihrem Alex-Zug nach Hof ausfahren konnte.
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SVG-Lokomotiven ziehen den ALEX-Zug Oberstdorf-München nur bis Immenstadt, wo er dann mit dem ALEX-Zug aus Lindau vereinigt wird und schließlich von einer Arriva-Lok geführt in Richtung München weiterverkehrt.
Am 30.07.2010 hatte die SVG-Lokomotive 2143.21 in Oberstdorf besagten ALEX-Zug nach München am Haken.