Die 1881 als
als Warstein-Lippstadter Eisenbahn-Gesellschaft gegründete Privatbahn

konnte bereits zwei Jahre später ihre Stammstrecke von Lippstadt nach Warstein in Betrieb nehmen.
Im Laufe der Jahre wuchs das Eisenbahnnetz in der preußischen Provinz Westfalen auf rund 265 km
an, wobei es sich in drei Hauptteile gliederte:
- die Stammbahn mit den Strecken Münster-Lippstadt-Warstein, Brilon-Soest und Neubeckum-Warendorf
- die Nordbahn mit den Strecken Burgsteinfurt-Ahaus-Stadtlohn-Borken und Stadtlohn-Vreden
- den Senneblitz von Wiedenbrück über Rietberg nach Sennelager.
Während der planmäßige Personenverkehr bei der seit 1896 als
Westfälische Landes-Eisenbahn
bezeichneten Bahngesellschaft seit 1975 Geschichte ist und sich auf dem Löwenanteil des
Streckennetzes heute ahnungslose Fahrradtouristen abstrampeln, plant man auf dem Abschnitt
Münster-Sendenhorst in Bälde eine Wiederinbetriebnahme des ÖPNVs. Ansonsten bietet die
WLE
maßgeschneiderte Transport- und Logistiklösungen von Einzelwagen über Ganzzüge bis zur Gleis-
und Baustellenlogistik, ferner vermietet sie auch Lokomotiven.
Reinhard Meißner begegnete am 19.09.2025, dem Tag der Schiene, bei
einer Rundfahrt auf den Gleisen der Hamburger Hafenbahn der
WLE-Lok 82 (187 010-4)
auf ihrem überregionalen Einsatz. Die 2015 gebaute Bombardier Traxx AC3 F140 kann dank ihres
Dieselaggregats die letzte Meile zum Güterkunden auch ohne Fahrdraht bedienen.
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