Die
Bayerische Regiobahn GmbH,

eine Tochtergesellschaft der
Transdev GmbH,
bedient mit 28 doppelteiligen Triebwagen vom Typ LINT41 folgende Strecken im Bereich
Ammersee-Altmühltal:
- Augsburg Hbf–Weilheim–Schongau (RB67)
- Augsburg Hbf–Ingolstadt Hbf (RB13) sowie
- Ingolstadt Hbf–Eichstätt Bhf-Eichstätt Stadt (RB14)
Anfang 2019 hatte Alstom einen Auftrag über eine Folgelieferung von 41 Coradia Lint
Regionalzügen für Transdev für den Einsatz in Bayern erhalten. Der Vertrag hat einen Wert
von über 150 Mio. Euro. Die Fahrzeuge werden von der Transdev-Tochter
BRB auf den
Strecken von Augsburg nach Weilheim, Schongau, Ingolstadt, Langenneufnach und Eichstätt
eingesetzt.
Und auf letzterer Relation wartet
BRB-Triebwagen VT227 alias 648 227-6 am 13.08.2015
darauf, seine Reisenden auf dem Bogen nach Eichstätt Stadt zu transportieren.
(Foto:
Alwine Häfele).
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Weitere Relationen, welche die
BRB bedient, sind ...

Netz Ostallgäu-Lechfeld:
- Augsburg – Buchloe (RB77)
- Augsburg – Füssen (RB79)
- Augsburg - Landsberg(Lech) (RB69) sowie
- München - Füssen (RB68)
Netz Oberland:
- München – Bayerischzell (RB55)
- München - Lenggries (RB56) sowie
- München - Tegernsee (RB57)
Netz Chiemgau-Inntal:
- München – Kufstein (RB54)
- München - Holzkirchen-Rosenheim (RB58) sowie
- München - Salzburg (RE5)
Mit dem Fahrplanwechsel Ende 2022 kam das Netz Berchtesgaden - Ruhpolding mit der Strecke
hinzu, es bleibt es beim bewährten Takt und der Durchbindung der Züge über Freilassing hinaus bis
nach Österreich. In den Zügen gilt ab sofort auch das Guten-Tag-Ticket der
BRB. Das kann
zusätzlich in allen Nahverkehrszügen der Südostbayernbahn und der ÖBB an den Haltepunkten
zwischen Freilassing und Salzburg Hbf genutzt werden. Diese beliebte Karte, die in allen
BRB-Zügen gilt, ist sogar drei Euro günstiger als das vergleichbare
Bayern-Ticket.
Annette Benz konnte am 30.09.2020 in München
BRB-ET 311
(1430 511-4/1430 011-5) ablichten, der auf letzterer Verbindung pendelte.
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Doch auf einigen Strecken läuft der Betrieb nicht reibungslos: 2025 gibt es kaum noch

Streckenabschnitte im 840 Kilometer langen Netz der
BRB, in denen der Zugbetrieb problemlos
abläuft. Die DB plant überall Bauarbeiten, kommt aber mit der Realisierung kaum hinterher.
Dadurch können die Fahrpläne kaum noch eingehalten werden, und zum Leidwesen der Personale und
Fahrgäste ist Improvisation angesagt. Der genervte
BRB-Geschäftsführer denkt bereits
laut daran, alles hinzuschmeißen ...
Ungeachtet dessen war
Rudolf Hofstätter am 11.11.2025 unterwegs in
Holzkirchen, wo er auf den
BRB-Triebwagen VT484 (0622 484-3/0622 984-2) traf. Diese und 31
Fahrzeuge des Typs LINT54 wurden 2020 bestellt, um nach Ablösung der vorher eingesetzten Triebzüge
des Typs Integral einen einheitlichen Fahrzeugpark zu erreichen. Im Unterschied zum üblichen
LINT54 gibt es im Einstiegsbereich ein Podest, da das Fahrzeug an sich für 55 cm hohe Bahnsteige
entwickelt wurde. Fast alle Bahnsteige an den bedienten Strecken haben jedoch eine Bahnsteighöhe
von 76 cm.
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